Kategorie-Archiv: Gesellschaft

It’s the story, stupid!

zuerst erschienen auf http://blog.acceleratingtransitions.eu

“There’s always room for a story that can transport people to another place.”
― J.K. Rowling

Stories are what we depend on. Stories about life, earth and universe, about right and wrong, possible and not possible and how society works. They teach us how to behave and they mirror us to let us learn who we are. They can give us motivation and inspiration. Stories can let us dream and make us believe. They give us a smile or let us cry – sometimes because of their beauty.

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Was wäre …?

Ist es das, wie wir leben wollen? Siehst du diese Unzufriedenheit, die Angst vor Verlust, die Ellenbogen und Intrigen für das Streben nach immer mehr Macht, Geld, Anerkennung?  Wer will das wirklich, diese allabendlichen Gewaltorgien auf allen Fernsehsendern und die Trugbilder des Perfektionismus? Waffenexport-Rekord, Massenwanderungen aus Krieg und Elend, Patente auf Leben, Unternehmen, die Staaten verklagen können, leergefischte und verdreckte Meere, abgeholzte Wälder, Artensterben – wieso lassen wir das zu, diesen eklatanten Mangel an Verantwortungsgefühl?

Was, wenn wir sagen, wir wollen so nicht mehr. Wir spielen da nicht mehr mit? Wir wollen eine ehrliche, maßvolle und tolerante Gesellschaft. Wir wollen ein anständiges Leben ohne Sorge um die eigene körperliche Unversehrtheit und mit dem Wissen, dass die Erklärung der UN-Menschenrechte ausnahmslos für jeden Menschen eingehalten wird. Wir wollen nicht mitansehen, wie die Erde zu Grunde gerichtet wird, sondern uns darauf verlassen können, das internationale Abkommen erfüllt werden.

Was, wenn wir sagen, wir übernehmen selbst Verantwortung dafür? Was, wenn wir aufhören, uns jeden Abend ihre Gewalt anzuschauen und täglich ihren Mist zu kaufen? Was, wenn wir uns stattdessen darauf besinnen, dass es weniger Dinge, sondern mehr Leben und Selbstmachen braucht, um zufrieden und sozial eingebunden zu sein? Alles, was wir selbst machen, entzieht ihnen ein kleines Stück Macht. Jedes Mal, wenn wir uns abwenden verlieren sie ein kleines Stück Macht über uns.

Hören wir auf, diesen ganzen Gewalt-Scheiß zu schauen, es macht uns friedlicher.
Hören wir auf Werbung zu schauen, es macht uns zufriedener.
Fangen wir an, die Dinge wieder selbst zu machen, es macht uns lebendiger.
Fangen wir an, selbst Verantwortung zu übernehmen, es macht uns glücklicher.

Wenn wir Sorgen in uns tragen, ob die Menschen, die gerade zu uns kommen, gut oder schlecht für uns sind, sollten wir auf sie zugehen – und sie für uns gewinnen. Wenn wir Sorge in uns tragen, dass einige von ihnen uns feindlich gesinnt sind, sollten wir auf jeden Einzelnen zugehen. Die, derer wir uns annehmen, denen wir helfen, die uns dankbar sind, werden die ersten sein, die sich vor uns stellen. Jedes Mal, wenn wir auf einen fremden Menschen zugehen, verlieren sie ein großes Stück Macht über uns!

City of Contradictions

zuerst erschienen auf http://blog.acceleratingtransitions.eu

Living in Dresden at these times is like sitting in a big washing machine that runs continuously but rapidly switches programs by random. It changes from warm clear water during the rinse cycle to a cold dirty broth at once. A gently swing is followed from the cycling spin. Here you feel cozy in softened water – next moment you get an ice-cold flush. The city simmers and vibrates and seems to tear apart.

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Transit-Ion

„Ionen bilden sich aus Atomen, wenn diese Elektronen abgeben oder aufnehmen. Obwohl die Trennung von Ladungen einen Energieaufwand verursacht, können die gebildeten Ionen energetisch günstig sein, wenn sie besonders stabile Konfigurationen haben,…“
http://de.wikipedia.org/wiki/Ion

Vom 03. bis 05. Oktober 2014 fand in Zierenberg nahe Kassel die (Un)Konferenz und das Netzwerktreffen der Transition Initiativen in D/A/CH statt. Die Tage im Zentrum Helfensteine waren eine intensive Erfahrung für mich. Möglich wurden sie durch finanzielle Unterstützung von Aktiven aus dem Transition Town Netzwerk Dresden. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei all jenen bedanken, die dies möglich gemacht haben. Nicht nur das vollgepackte Programm, sondern vor allem die Begegnungen und Denkanstöße hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck bei mir, drehten sie sich doch vor allem um das eigene Erleben und den inneren Wandel.

„Ionen bilden sich aus Atomen, wenn diese Elektronen abgeben oder aufnehmen.“

Die Atmosphäre auf dem Treffen als „offen“ zu bezeichnen, würde ihr nicht gerecht werden. Gerade in den Workshops war ein (ab)geben und (auf)nehmen zu spüren, das weit über die Offenheit hinaus geht, die sich Unternehmenskulturen gern anheften. Der ganzheitliche Ansatz der Transition-Bewegung („Mit Kopf, Herz und Hand“) war gerade darin zu spüren, dass das oftmals zu wenig berücksichtigte „Herz“ angesprochen wurde. Dem eigenen Erleben und Umgang damit wurde viel Raum gegeben. Dieses (Ab)Geben eigener Erfahrungen und (Auf)Nehmen der Erfahrungen der Anderen bereichert und verändert Perspektiven. Es setzt Impulse frei, die nach Innen oder Außen wirken können.

„Obwohl die Trennung von Ladungen einen Energieaufwand verursacht, …“

Es kostet Energie und Bedarf einer entsprechenden Einstellung, um solche Impulse aufnehmen oder abgeben zu können. Kritik und Geschichten vom Scheitern sind oftmals schmerzhaft und lösen den Reflex aus, die inneren Schutzmauern hochzufahren. Diesem Reflex zu widerstehen, das eigene Scheitern einzugestehen und die Verletzung zuzulassen ist jedoch Voraussetzung, um die Kritik und die Erfahrung wertschätzen zu können. Strebe ich nur nach vorn, bin ich nicht gewillt innezuhalten, zu reflektieren und zu würdigen. Um auch mit dem Herzen dabei zu sein, ist dies aber notwendig. Um uns wirklich begegnen zu können, müssen wir uns verletzbar machen. (Danke Frieder Krups für diesen Satz!)

Wollen wir selbst Impulse für eine nachhaltige Entwicklung setzen, müssen wir über uns selbst und „aus dem Herzen“ sprechen. Nur so können wir beim Gegenüber ein Koheränzgefühl erzeugen und „Kopf, Herz und Hand“ erreichen. In der Salutogenese wird Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess verstanden. Um Vertrauen in den Transition-Prozess hin zu einer „gesunden Gesellschaft“ zu erzeugen, gilt es zu vermitteln, dass a) die uns umgebenden Zustände und Prozesse verstehbar sind, b) wir über die Mittel und Möglichkeiten verfügen, diese zu ändern und die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen und dass c) die dafür benötigte Energie sinnvoll eingesetzt ist und der Aufwand sich bezahlt macht.

„…, können die gebildeten Ionen energetisch günstig sein, wenn sie besonders stabile Konfigurationen haben, …“

Als Transition-Aktive oder Wandel-Engagierte stehen wir oft vor dem Problem, dass wir jeweils nur die erreichen, die ohnehin schon „wandel-infiziert“ sind, aber das ist weniger problematisch, als es uns manchmal erscheint. In der Transition Town Bewegung geht es nicht ums missionieren, sondern darum, positive Ansätze zu bieten, praktische Angebote zu machen und Geschichten vom Wandel zu erzählen. Immer mehr Menschen finden sich in lokalen Initiativen zusammen, lernen voneinander, begegnen sich und bauen soziale Kontakte auf. Mit dem Transition Netzwerk e.V. als Dachorganisation im Deutschprachigen Raum und dem internationalen Transition Network sind Strukturen vorhanden, die die Bewegung stabilisieren und den Austausch fördern.

Für unsere innere Transition müssen wir Ionen vom Kopf zum Herzen und vom Herzen zum Kopf schicken, um mit unseren Händen den Wandel zu gestalten. Wir müssen uns unsere eigene Machtlosigkeit und Unzulänglichkeit genauso eingestehen, wie wir auf unsere Fähigkeit vertrauen müssen, die Welt grundlegend zu verändern. Es liegt in uns und zwischen uns – aber niemals außerhalb. Wir brauchen keine neuen politischen Regeln oder eine neue gesellschaftliche Ordnung dafür, wir müssen es einfach jetzt machen!

Eine Zusammenfassung zu den besuchten Veranstaltungen gibt es auf der Seite der Transition Town Dresden Gruppe unter http://www.dresden-im-wandel.de/beitrag/persoenlicher-bericht-vom-tti-dach-netzwerktreffen-und-unkonferenz-vom-03-05102014

Umparken im Kopf

Opel baut sich mit der Kampagne „Umparken im Kopf“ eine neues Wahrnehmungsbild auf indem gängige Vorurteile hinterfragt werden. Klar, dass es Opel darum geht, mehr Autos zu verkaufen. Das Auto (oder den Opel) aufs Abstellgleis „umzuparken“ und stattdessen Rad und ÖPNV, Bahn oder MFG zu nehmen, war sicher nicht die Intention.

Für mich war es Anstoß zusammen zu tragen, was „Umparken im Kopf“ tatsächlich heißen könnte, wenn wir über die bunte und polierte Werbewelt hinaus denken. Entstanden ist diese Slide-Show

https://docs.google.com/presentation/d/1MYwsEJeLT2RHBrU7-VPUn9mNW2jTH3aho_J49cd31Ag/edit?usp=sharing

Über Meinungen dazu freue ich mich natürlich.

 

Die Kunst geht nach Brot … u.U.

Kunst und Kommerz, Künstler und Knack – mit diesem Spannungsfeld setzte sich in diesem Jahr der Cynal e.V. auseinander. Begleitend zur zweiten Ausgabe des #CYNAL Magazins wurden die darin präsentierten, klug ausgewählten Künstler und ihre Arbeiten in einer fünfwöchigen Wechselausstellung vorgestellt – passenderweise in einem Tempel des Konsums, der Centrum Galerie Dresden. Während meiner Aufsichtszeiten konnte ich beobachten, Meinungen einfangen und Gedanken auf mich wirken lassen.

Die Heidi-Crew um Iven Einszehn eröffnete die Ausstellung mit einer Kunstexplosion. Drei Tage, vier Nächte, mehr als achtzig Arbeiten und ein, mit Ausnahme der Decke, komplett gestalteter Raum. Chaos, Antiästhetik, Information Overload. Ein fast schon schreiender Gegensatz zu den sorgsam gestalteten und auf maximale Gefälligkeit getrimmten Schaufenstern und Auslagen des Centers. Neugier und Interesse, aber oft auch Distanz, Kopfschütteln und Ablehnung bei den Passanten.

#CYNAL02 - Aussenansicht Kunstexplosion - Foto: Peter Zimolong

#CYNAL02 Kunstexplosion – Foto: Peter Zimolong

Was ist Kunst? Was darf Kunst? Welchen Sinn, Zweck und Wert hat sie für die Gesellschaft? Und anders gefragt: In welcher Pflicht sind die Künstler, diesen Sinn, Zweck und Wert an die Gesellschaft zu vermitteln? Reicht die Auspreisung („5 Euro, genagelt 8 Euro“ Iven Einszehn) oder ist für die Wertver- und -ermittlung der Zugangs- oder Anbiederungskoeffizient genauso wichtig wie die eigentliche Leistung des künstlerischen Schaffensprozesses? Sollte nicht beides zusammengehören?

Hermann Josef Hack geht nach Brot, beziehungsweise geht er dem Brot nach. Welche sozialen Auswirkungen haben Klimawandel, Nahrungsmittelspekulationen, Rohstoffausbeutung oder die Monopolisierung von Wasser? Und welche Rolle spielt die Kunst dabei? „Kunstsammler, woher stammt euer Kapital?“ lässt er seine Brote Armee Fraktion fragen. Seine Malereien auf Zeltplanen stellen unbequeme Fragen und sind weit davon entfernt, sich als kommerziell zu verdächtigen. „Danke 2050“ – der Künstler spricht und interagiert mit der Gesellschaft, hat etwas mitzuteilen, entkoppelt sich und seine Kunst nicht. Wie auch Sibylle Feucht, die ihren Blick dahin wendet, wo kein Brot zu holen ist und die Gesellschaft nicht hinschauen mag: auf Obdachlosenschlafplätze.

#CYNAL02 - Innenansicht, Hermann Josef Hack - Foto: Peter Zimolong

#CYNAL02 – Hermann Josef Hack – © Peter Zimolong

Was ist Kunst? Was ist die gesellschaftliche Aufgabe der Künstler? Wie kann und sollte die Gesellschaft Künstler in die Lage versetzen, dieser Aufgabe nachzukommen? Wenn es ein Wesen der Kunst ist, unbequem und zweifelnd zu sein, hinterfragend und kritisch betrachtend, kann die Sicherung der Künstlerexistenz nicht „dem Markt“ überlassen werden. Es trägt die Gesellschaft die Verantwortung dafür, dass Künstler sein können, was Kunst sein soll.

Da ich nicht alle Künstler und Werke aufzählen kann: Die Dokumentation der Ausstellung sowie die Künsterportraits sind auf cynal.de zu finden, das #CYNAL02 Magazin kann hier bestellt werden, zum Beispiel um an Weihnachten etwas Muße zu verschenken.

Die meditativen und filigranen Arbeiten von Alexandra Karrasch manifestieren vor allem eins: Zeit. Brot, das am Baum gewachsen ist, Gebilde, zusammengesteckt aus Eierschalenfragmenten, drahtgehäkelte Wandarbeiten, dreidimensionale Worte aus geschichteten Silikonlinien. Der Künstler ohne Druck und Zeitnot, Kontemplation als elementare Bestandteile des Produktions- und Rezeptionsprozesses. In einer Gesellschaft, in der Zeit Geld ist, die nach Stressresistenz strebt und dem Burnout entgegenläuft, ein Luxus, zu dem längst nicht mehr alle Zugang haben.

#CYNAL02 - Baumbrot und geschichtete Worte, Alexandra Karrasch - © Peter Zimolong

#CYNAL02 – Alexandra Karrasch – © Peter Zimolong

Ist Kunst, was Künstler als Kunst deklarieren, Betrachter als Kunst akzeptieren, Galeristen als Kunst kommissionieren oder Käufer als Kunst konsumieren? Ich halte die Frage für falsch gestellt. Kunst ist – und fragt uns, wie wir mit ihr umgehen, welchen Wert wir ihr beimessen, wie viel Freiheit wir ihr zur Verfügung stellen. Und sie fragt die Künstler, wie viel Wert sie ihr bemessen – ob sie sich als Teil der Gesellschaft empfinden, sie die Verantwortung für ihr Schaffen übernehmen und die Vermittlung als Teil ihrer Tätigkeit sehen, oder ob sie sich entkoppeln und, im Geiste Onans, Kunst als Selbstzweck und Verweigerung produzieren.

Gesellschaft und Künstler sind aufeinander angewiesen. Die Gesellschaft gibt das Brot für die Künstler, die, aus sich heraus, Kunst in ihrem Kontext schaffen, sie skizzieren und reflektieren, stabilisieren oder verändern. Ohne Vermittlung entbehrt diese jedoch der Übergabe und erzeugt nicht den Wert, der das Brot rechtfertigt.

Der Kunst ist es freigestellt nach nach Brot zu gehen. Den Künstlern ist es das per se nicht.

Mission: Transition

Seit über 2 Jahren gibt es eine Transition Town Gruppe in Dresden (hauptsächlich präsent durch die Website http://dresden-im-wandel.de). Immer mal wieder taucht die Frage nach dem Selbstverständnis, der Haltung und den Zielen dieser Gruppe auf, sowohl von Außenstehenden als auch bei den Mitgliedern untereinander. Als Teil dieser Gruppe möchte ich mich zu dieser Frage und Thematik etwas ausführlicher äußern.

Für mich ist Transition schon mal nichts, was sich in wenige Worte fassen lässt – und das finde ich auch gut so. Es beinhaltet so viele Dimensionen und Bereiche, dass der Versuch einer Definition oder Beschreibung mit wenigen Worten es nur unnötig einengen würde. Verbindendes Element ist der Wandel hin zu einer nachhaltigen und resillienten Lebensweise: lokal, bio, fair, ressourcenschonend, selbstgemacht, ganzheitlich, sozial, achtsam – um ‚Transition‘ mit ein paar Schlagworten zu versehen.

„Die Zukunft ist unter der Diktatur der Gegenwart abhanden gekommen.“ ** S.27

Peak-Oil, Klimawandel oder Wachstumsgrenzen spielen für mich eine eher nebengeordnete Rolle. Wichtiger sind mir die Motivatoren auf der persönlichen Ebene: Selbstverantwortung, Selbstentfaltung, soziales Eingebundensein. Ich bin selbst weder im Gartenbau aktiv, noch handwerklich sonderlich begabt, ich weiß nicht viel über alternative Energieerzeugung und kann weder Ver- noch Gebrauchsgüter selbst herstellen. Mich interessieren Prozesse und Verfahrensweisen – nicht der (persönlichen) Anwendung willen sondern der übertragbaren Muster wegen. Mich interessieren die Intentionen und Motivationen der Menschen, die Wandel aktiv gestalten, und mich treibt die Frage um, wie andere Menschen aktiviert und befähigt werden können, Teil dieses Wandels zu werden. Was braucht es, um die Zukunft selbst zu gestalten? Auf diese Frage suche ich antworten, denn auf Impulse oder gar Weichenstellung von politischer Seite wird die Welt wohl noch lange vergeblich warten.

„Die Konsumchance des Augenblicks ist in einer Welt, die in Zukunft schlechter zu werden droht, äußerst attraktiv.“ ** S.35

Transition ist für mich vor allem eine Quelle von Geschichten und konkreten Möglichkeiten, wie wir – jede* Einzelne für sich – unsere Welt und unsere Zukunft gestalten können und nicht in Ohnmacht versinken ob der gewaltigen Probleme und Herausforderungen. Transition ist ein Portfolio von Aktivitäten, die individuelle Bedürfnisse befriedigen, Erfüllung bieten und Zukunft jenseits der Konsum- und Wachstumsdiktatur lebens- und erstrebenswert machen. Ein Mindset für all die, die keine Befriedigung in den bestehenden Zuständen finden und nach Wegen suchen, sich selbst und der Welt etwas Gutes zu tun.

„Das Leben verläuft im Indikativ und Konjunktive haben die Welt noch nie verändert.“ ** S.5

Transtion ist für mich eine undogmatische und positive Antwort auf die Frage „Was tun?“ – ohne zu missionieren und ohne zu fordern. Transition ist die Kunst, die großen gesellschaftlichen Konjunktive in kleine persönliche Indikative zu verwandeln: innerhalb meiner Interessen und Fähigkeiten Möglichkeiten zu finden mich davon zu befreien, wie ich sein müsste und mich dahin zu verWANDELn, wie ich sein will.

„Fehler lassen sich nicht vermeiden, sie sind Wegmarken auf dem Pfad zu einer besseren Praxis“ ** S.39

Brauchen wir als Transition Town Gruppe ein Selbstverständnis? Sicher, aber kein starres! Unser Selbstverständnis, unsere Haltung und unsere Ziele werden immer wieder neu verhandelt, sonst könnten wir der Dynamik der Bewegung, der Gruppen und der einzelnen Akteure nicht Rechnung tragen. Vor noch nicht allzu langer Zeit habe ich darüber anders gedacht, und ich möchte nicht ausschließen, dass nicht wieder der Zeitpunkt kommt, an dem ich mir wünsche, in einem festen Rahmen konstituiert zu sein. Für den Moment aber meine ich, wir sollten unsere Unvollständigkeit feiern, die Chance nutzen Fehler zu machen, tun, was wir als nützlich, bereichernd oder erfüllend empfinden, dynamisch und wandlungsfähig sein – und uns selbst immer wieder mit einem Augenzwinkern fragen, ob wir gestalten oder nur Gestalten sind.

 

* Männlein, Weiblein und dazwischen
** Harald Welzer in Welzer/Rammler, FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013 – mit besonderem Dank nach Hannover an Gert Schmidt, der mir dieses Buch nahegebracht und überlassen hat.

— Beitrag überarbeitet am 24.11.2013 —

Was uns gehört! – Reflexionen zum 5. Umundu-Festival

Vom 10. bis 19. Oktober 2013 fand zum fünften Mal das Umundu Festival für global nachhaltigen Konsum in Dresden statt. Der Themenfokus in diesem Jahr waren „Gemeingüter / Commons“. In über 70 Veranstaltungen – Vorträge, Filme, Workshops, Ausstellungen, Aktionen – wurde das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Das komplette Programm hier als pdf.

Wem gehört der Fisch?

Wie in den letzten Jahren auch, konnte ich leider nur einen ganz kleinen Teil der Veranstaltungen besuchen – und auch wie in den letzten Jahren haben es diese wenigen Veranstaltungen geschafft, mich zu inspirieren, zu motivieren und fühlen zu lassen, dass Bewusstsein für und Wille zu Veränderungen in unserer Gesellschaft wachsen – und wir das wirklich schaffen können!

Herausgeragt hat für mich gleich zu Festivalbeginn der Vortrag von Silke Helfrich „Commons – eine Erzählung für das 21. Jahrhundert“. In 4 lebendigen Geschichten erzählte sie, was Gemeingüter sind, welche Bedeutung sie haben und wie sie geschaffen, bewahrt und im besten Sinne genutzt werden können. Ein freier und lebendiger Vortrag, der nicht wegen des eigentlichen Inhalts sondern aus einem anderen Grund für mich besonders war: Es ging um die Bedeutung von Geschichten. Eingangs sagte sie sinngemäß: „Wir glauben alle an und wir leben alle nach Geschichten. Geschichten darüber, wie unsere Welt funktioniert. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir Geschichten davon erzählen, wie es anders gehen kann.“

Das Thema „Storytelling“ beschäftigt mich schon eine Weile, aber erst da, in diesem Moment wurde mir die volle Macht und Bedeutung von Geschichten bewusst – und das hatte noch einen anderen Hintergrund: Einige Tage zuvor besuchte ich auf dem ersten Politikfestival in Paretz einen Workshop von Matthias Berg. Auch hier ging es um die Macht von Geschichten, nach welchen Mechanismen sie funktionieren, welchen Mustern sie folgen und welche Kraft sie auf Menschen entfalten. Es war faszinierend zu sehen, wie zum kommunikativen Kern einer Kampagne vorgedrungen wurde und wie aus diesem eine Geschichte erwuchs, die weit mehr transportierte als die rationalen Fakten, Motive und Begründungen, die die Kampagne unterstützenswert machten.

Wem gehört die Luft?

Silke Helfrichs Impuls, wie tief Geschichten unser Leben und unserer Gesellschaft prägen, verbunden mit der Fähigkeit, den Kern einer Neuausrichtung offen zu legen und diesen in eine neue Geschichte zu kleiden, die nicht nur den Kopf sondern die Herzen der Menschen erreicht, lässt die große Hoffnung, dass wir als Gesellschaft lern- und wandlungsfähig sind, in reale – fast greifbare – Nähe rücken.

Das alles hat erstmal nichts mit Gemeingütern zu tun und ich habe auch mehr oder weniger bewusst versucht, mich diesem Thema nicht zu sehr zu nähern. Mich beängstigt so schon, was ich über Luftverschmutzung, Bodenübernutzung, Überfischung, Meeresverschmutzung, Regenwald-Rodung oder Saatgutverordnungen weiß, dass ich vermutlich verrückt werden würde, ob der Sinnlosigkeit des dahinter stehenden Gewinnstrebens und der Hilflosigkeit, mit der mensch dem gegenübersteht. Wohltuend waren da die Utopien eines anderen Lebens, die in der Motorenhalle das Riesa efau gezeigt wurden oder die spürbare Motivation der Workhop-Teilnehmer zu alternativen Konsumkonzepten.

Gemeingüter gehören uns allen und wir können ihren Nutzen – für uns selbst – maximieren, in dem wir sorgsam und verantwortungsvoll damit umgehen. So wie das Umundu-Festival ein Gemeingut ist: von Bürgern initiiert, gestaltet, getragen, für Bürger, um sich zu informieren, inspirieren und motivieren zu lassen, um mitzufeiern und mitzugestalten. Impressionen sind unter anderem auf dem Umundu-flickr-Account zu finden oder in diesem Storify hier.

Wem gehört der Boden?

Ein Riesendank geht an all die Umunder@s, die mit ihrem Engagement und Herzblut dieses Festival wieder möglich gemacht und all die kleinen und großen Hürden gemeistert haben. Ich freue mich jetzt schon auf die Vorbereitungen und das Festival im nächsten Jahr mit Euch!

Es fehlt der Wille und die echte Bereitschaft

Gastkommentar auf Flurfunk Dresden zum Start von Dialog.Sachsen, der Dialogplattform des Freistaates Sachsen.

Die Sächsische Staatsregierung startete am vergangenen Mittwoch eine Plattform für Bürgerdialog. “Feine Sache” oder “Na endlich!” mag sich der eine oder andere engagierte oder interessierte Bürger denken. “Wozu?” oder “Bringt das was?” fragen sich vielleicht Skeptiker. Die meisten Bürger haben es offensichtlich gar nicht wahrgenommen. Aktuell (14.1.2012, 19 Uhr) gibt es 80 Anmeldungen.

Einerseit ist das nicht schlimm, da die Plattform so viele Schwachstellen hat, dass man sie eigentlich besser nicht bekannt machen sollte. Andererseits war es auch nicht zu erwarten, da die Seite ohne begleitende Maßnahmen freigeschaltet wurde. Das Eröffnungsstatement zum ersten Diskussionsthema ist zwar wenig motivierend, wurde aber unbedacht (?/?) mit viel Viralpotential versehen. Der Beteiligung auf der Plattform war es durchaus ein wenig förderlich. Die zwei aktuell vorhandenen Nutzerbeiträge und sechs Kommentare sind aber auch Beleg dafür, dass sich Bürger in die gesellschaftlichen und politischen Debatten einbringen möchten. Auch wenn die potentiellen Teilnehmer an Online-Dialogen noch nicht repräsentativ sind, ist das allgemeine Interesse zu konstruktivem Dialog zu spüren.

Vor ca einem halben Jahr zog SpiegelOnline ein Fazit zu den Bemühungen der Bundesregierung um Online-Dialoge. Gemeinsam war allen, dass diese trotz hoher Budgets nur dann als Erfolg gewertet werden konnten, wenn man die Messlatte nur knapp über die Mattenkante legte. Sie verfügten über vergleichbare Funktionsumfänge wie dialog.sachen, hatten keine Verbindung zu sozialen Netzwerken, stellten ein Gesprächsverhältnis zwischen “den Bürgern” und “der Regierung” her, blieben nebulös über die Verbindlichkeit von Ergebnissen, wurden mal mehr, mal weniger intensiv beworben. Mensch kann annehmen, dass auch den Gestaltern der Sächsischen Plattform diese Ergebnisse bekannt sein konnten. Es stellt sich die Frage, welche Schlüsse gezogen wurden und wie diese in die Umsetzung der Plattform eingeflossen sind.

Es ist ja nicht so, dass es unmögliche wäre, zumindest einige der Schwachstellen zu beheben.

Eine Voraussetzung für breiten und aktiven Dialog ist, dass potentielle Teilnehmer davon erfahren. Um sich zu beteiligen müssen sie wissen, dass Debatten zu für sie relevanten Themen stattfinden – und das am Besten aus dem eigenen Netzwerk statt über eine Pressemeldung. Warum kein facebook/twitter/google+/etc.-Button? Vielleicht lassen das die Sächsischen Datenschutzbestimmungen nicht zu?

Neben der sozialen ist auch die thematische Viralität von großer Bedeutung. Sei es, dass praktische Herausforderungen mit theoretischen Problemen verknüpft sind oder dass Verbindungen zwischen lokalen, regionalen und globalen Themen nachvollzogen werden können. Wo ist die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Statements zu verlinken? Verinselte Debatten kommen zu keinem befriedigenden Ergebnis und Einzelproblemlösungen haben oft nur noch größere Probleme nach sich gezogen.

Differenzierte Meinungsbilder, die beide Seiten einer Medaille gleichberechtigt beleuchten, oder ein möglichst eingriffsfreier Diskussionsprozess sind Anforderungen, die eine Diskussionssoftware u.a. erfüllen sollte. Aber es wurde keine Diskussionsoftware verwendet, sondern lediglich ein Forum. Übersichtlichkeit und Lösungorientierung sind wesentliche weitere Anforderungen, die nur unzureichend berücksichtigt wurden.

Warum werden die Bürger aufgefordert, auf mäßig konkrete bis sehr allgemeine und in der Regel vorgegebene Themen ihre Ansichten darzulegen, ohne dass von Regierungsseite direkt am Dialog teilgenommen wird? Warum legt die Regierungsseite nicht mal vor? Und warum werden überhaupt diese beiden Seiten so etabliert?

Wie wäre es, wenn Regierungs- und Verwaltungsvertreter gleichberechtigt am Dialog teilnehmen und GEMEINSAM nach Lösungen gesucht wird, anstatt diese Eingabe-Mentalität weiter aufrecht zu erhalten? Dann würde es vielleicht auch eine reale Chance auf praktikable und umsetzungsfähige Ergebnisse geben. Und die Menschen würden Vertrauen fassen, dass ihre Meinung und ihr Engagement tatsächlich Einfluss auf ihr Umfeld haben. Ob das von politischer Seite wirklich gewollt ist, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Es gibt ausreichend Überlegungen und Ansätze, welche Anforderungen Bürgerdialoge im Internet erfüllen müssen und wie diese gestaltet werden können. Mit Dialog.Sachsen hat sich die Sächsische Regierung mit Mutlosigkeit oder Nachzüglerei geschmückt. Daran ändern auch auch Youtube-Videos nichts. Was fehlt ist der Wille und die echte Bereitschaft. Die Erkenntnis, dass Dialog mit den Bürgern nicht nur “irgendwie gemacht werden muss”, sondern Quelle für gute Ideen und Weg zu politischer Handlungsfähigkeit einer Regierung ist, scheint noch in weiter Ferne.

Immerhin, ein erster Versuch ist gemacht. Vielleicht kann darauf aufgebaut werden.

Dieser Beitrag wurde am 15.01.2012 veröffentlicht und erscheint hier als crosspost
http://www.flurfunk-dresden.de/2012/01/15/gastkommentar-zu-dialog-sachsen-es-fehlt-der-wille-und-die-echte-bereitschaft/

Bridging the Gap – Worauf es bei Kooperation und Kollaboration ankommt

Als ich für die 11. Socialbar Dresden gebeten wurde, einen Impulsvortrag zu halten, der vermittelt, worum es bei den evoluzzern eigentlich geht, wer die Antwort spontan recht einfach: Wir wollen Interessierte und Engagierte für einen gesellschaftlichen Wandel zusammenbringen, Verbindungen und Zusammenhänge aufzeigen, Informationen verbreiten und Wissen austauschen. Also sagte ich – leichtfertig, wie sich später zeigte – zu.

Die Kernaussage, war noch recht schnell gefunden und formuliert: Wir wollen Brücken bauen, um Gräben zu überwinden. Doch damit ging die eigentliche Problematik los. Wenn wir nur genau genug hinschauen, finden wir Gräben überall, in unserem näheren und weiteren Umfeld, in unserer Gesellschaft, in unserer Kultur, zwischen den verschiedenen Kulturen und auch – oder sogar besonders – in uns selbst. Das Thema wurde plötzlich so komplex und vielschichtig, dass ich es nicht schaffte, es in einem 15minütigen Vortrag ausreichend fassbar zu machen und schon gar nicht, die Wege aufzuzeigen, wie diese Gräben überwunden werden können.

Die verwendeten Slides (modifiziert im Oktober 2013, da Bildnachweise/-quellen nicht mehr nachvollziehbar waren) setzen nur Schlaglichter auf Ansätze und Aspekte, die, jeder für sich, einen abendfüllenden Vortrag hergeben würden, ohne ganz durchdrungen zu werden. Doch denke ich, dass der Versuch einer vielseitigen Betrachtung es wert ist, festgehalten zu werden, auch wenn er naturgemäß nicht alles erfassen kann.

Wie schon angemerkt, sind die Gräben vielschichtig und in nahezu jeder Dimension unserer Existenz zu finden, um jedoch die bestehenden Umstände (Multi-Crisis-Dilemma) überwinden zu können, müssen wir Wege und Methoden finden, wie wir gemeinsame Visonen und Ziele schaffen und echte Zusammenarbeit erreichen.

Zu verstehen, aus welchen Standpunkten und Perspektiven ein Gegenüber handelt und argumentiert, ist dafür genau so wichtig wie das Erkennen der jeweiligen Ziele und Absichten. Zudem spielen die ökonomischen Faktoren eine wesentliche Rolle. Angefangen beim verfügbaren Zeit- und Aufmerksamkeitskontingent über die jeweiligen momentanen Prioritäten bis hin zur Vermittlung von möglichen Mehrwerten gibt es viele Gründe, die für Zusammenarbeit sprechen, diese aber zum aktuellen Zeitpunkt verhindern. Diese doch zu erreich ist nur möglich, wenn die eigene Position klar ist und formuliert werden kann, daher sind Selbsterkenntnis und achtsame Kommunikation unabdingbar.

Das Wissen über die eigenen Ziele und Wünsche vorausgesetzt, ist die Kongruenz in der Perspektive auf ein Thema für einen befruchtenden Austausch Voraussetzung. Blickt jemand mit einer inneren individuellen Sicht auf ein Thema, wird es keine gemeinsame Basis geben, wenn die eigene Perspektive gesellschaftliche Normen oder Werte im Blick hat. Vergleichbares gilt beim Finden einer gemeinsamen ökonomischen Basis. Ist mensch selbst oder das Gegenüber vorrangig an der Verbreitung der eigenen Themen, Thesen oder Lösungen interessiert, wird der Aufbau einer Beziehung oder der Austausch von Leistungen nur dann gelingen, wenn den Inhalten eine adäquate Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

So wichtig wie der Mehrwert für die Ziele und Intensionen ist das Äquivalent für die „investierte“ Zeit, sprich, die Antwort auf die Frage: Was habe ich persönlich davon? Geld ist zwar die offensichtlichste, glücklicherweise aber nicht die einzige, Währung. Ein Zuwachs an Wissens, die Inanspruchnahme von Fähigkeiten oder eine Steigerung der eigenen Reputation können als alternative Währungen gesehen werden, die einen vergleichbaren Charakter haben bzw. sich zumindest innerhalb eines subjektiven Bezugsrahmens in Geldwerte umrechnen lassen. Die Herausforderung liegt darin, den Wert und die Währung zu finden und zu vermitteln, die in den gemeinsamen Zielen und einer möglichen Kooperation liegen.

Ob eine solche Zustande kommt, hängt auch stark davon ab, welche Prioritäten gerade gesetzt werden. Ist Sinn/Nutzen/Wert einer Zusammenarbeit, sprich: das Problem, was damit gelöst werden kann, von hoher Wichtigkeit und Dringlichkeit, ist auch die Wahrscheinlichkeit für ihr Zustandekommen sehr hoch. Ist die Kooperation zwar sinnvoll, drängen aber andere Probleme oder Aufgaben mehr, werden auch keine oder nur wenig Zeit und Energie investiert. Nach gleichem Muster kann und sollte mensch auch selbst vorgehen: Kooperationen, die zwar sinnvoll erscheinen aber weder die wichtigen noch die dringenden Aspekte adressieren, sollten besser hinten angestellt werden. Was letztlich nicht heißt, dass es nicht doch dazu kommen kann oder wird – nur eben nicht zum aktuellen Zeitpunkt.

Kommt es schließlich zur Zusammenarbeit, rücken die beteiligten Persönlichkeiten verstärkt in den Vordergrund. Neben dem Wissen über das eigene Persönlichkeitsmuster sind Einordnungen aller beteiligten Menschen förderlich. Einerseits, um eine Ausgewogenheit zu erreichen und von den Stärken aller Quadranten/Rollen/Eigenschaften zu profitieren, andererseits, um in Entscheidungs- und Lösungsfindungsprozessen die individuellen Haltungen, Argumtentation oder Handlungen einordnen zu können.

Der Weg hin zu Kooperation und Kollaboration ist sicher nicht einfach und schon gar nicht geradlinig aber er ist lohnenswert und notwendig, um die Energien für gesellschaftliche Veränderungen zu bündeln. Viele Aspekte wurden hier nicht berücksichtigt, zum Beispiel fehlen die verschiedenen Ebenen der Kommunikation oder wie sich gemeinsame Ziele oder konkrete Wege der Zusammenarbeit finden lassen. Ich hoffe jedoch trotzdem einen Impuls gesetzt zu haben, der das Verständnis für und den Umgang miteinander fördert.